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Mittwoch, den 15. Februar 2012 um 15:50 Uhr |
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Für den 18.2. hat das Bündnis „Dresden Nazifrei“ kurzfristig eine Großdemonstration vorbereitet. Diese beginnt um 11 Uhr am Dresdner Hauptbahnhof. Zwischenkundgebungen sind unter anderem an der Synagoge und am Sächsischen Innenministerium vorgesehen. +++ mehr
„Wir dürfen uns nicht auf unserem Erfolg ausruhen“, meint Franziska Radtke. „Noch immer laufen Prozesse gegen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Bündnisaktivitäten des letzten Jahres. Erst letzte Woche wurde auf Grund dessen die Immunität zweier Abgeordneter im Bundestag aufgehoben. Jahrelang wurden Nazis in Sachsen ignoriert, während man zivilgesellschaftliches Engagement gegen Rechts behinderte. Das muss ein Ende haben. Nicht erst nach dem Bekanntwerden der Morde durch den NSU ist klar, dass Faschismus keine Meinung, sondern ein Verbrechen ist. Deshalb gedenken wir nicht nur der Opfer des NS-Regimes, sondern vor allem heutigen Opfern rassistischer Gewalt, die sich allzu oft allein gelassen fühlen“, so Franziska Radtke weiter. Es liegt noch ein langer Weg vor uns bis Dresden endlich „nazifrei“ ist. „Deshalb fordern wir alle Menschen bundesweit auf: Kommt am Samstag nach Dresden und unterstützt uns!“
Im Falle einer spontanen Mobilisierung durch Neonazis nach Dresden ist das Bündnis weiterhin darauf vorbereitet, einen möglichen Aufmarsch zu blockieren. Der 13.2. hat gezeigt, dass tausende Menschen das Ziel des Bündnisses, den Naziaufmarsch tatsächlich zu verhindern, weiterhin teilen. Für den Samstag haben sich bereits über 100 Busse aus dem gesamten Bundesgebiet angekündigt.
Quelle: Bündnis Dresden Nazifrei
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