Dresden. Der Neumarkt gehört neben dem Altmarkt, Schloßplatz und Theaterplatz zu den bedeutensten Plätzen der Stadt Dresden.

Der Dresdner Neumarkt liegt zwischen Altmarkt, Brühlscher Terrasse und dem Kurländer Palais im Herzen der Dresdner Altstadt. Entstanden ist der Dresdner Neumarkt im 16. Jahrhundert. Von der historischen Bebauung des Platzes ist seit der Zerstörung Dresdens nicht mehr viel übrig geblieben. Nachdem der Platz von den Trümmern befreit wurde, fand man viele Jahre an ihm nur noch die Ruine der Frauenkirche das Johanneum und den Kulturpalast. Einige Gebäude wurden nach der Beräumung auch noch abgerissen.

Endecke Dresden - Der Dresdner Neumarkt © MeiDresden.de / Mike SchillerEndecke Dresden - Der Dresdner Neumarkt © MeiDresden.de / Mike Schiller

Der Neumarkt besteht insgesamt aus drei einzelen Plätzen. Zum einem das Areal um die Frauenkirche, auf der westlichen Seite der Jüdenhof vor dem Johanneum (heute eher bekannt als Verkehrsmuseum) und dem zentralen Platz in der Mitte. Die Bebauung am Platz wird in acht Quartiere geteilt. In den letzten 3 Jahrzehnten hat der Neumarkt ständig sein Gesicht verändert. Als eines der ersten historischen Gebäude wurde die zerstörte Dresdner Frauenkirche ab den Jahr 1994 originalgetreu wieder aufgebaut und im Jahr 2005 wiederöffnet.

Endecke Dresden - Der Dresdner Neumarkt © MeiDresden.de / Frank LooseEndecke Dresden - Der Dresdner Neumarkt © MeiDresden.de / Frank Loose

Vor der Historischen Frauenkirche steht das Denkmal von Martin Luther. Links neben dem Haupteingang findet man als Denkmal ein Segment des Turmes der alten Frauenkirche, welches aus den Trümmern geborgen wurde.

Endecke Dresden - Der Dresdner Neumarkt © MeiDresden.de Frank LooseEndecke Dresden - Der Dresdner Neumarkt © MeiDresden.de Frank Loose

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Auf der Rückseite der Dresdner Frauenkirche steht links die Dresdner Kunstakademie mit ihrem Imposanten Turm,der wegen seiner Form im Volksmund auch gern als Zitronenpresse bezeichnet wird. Daneben entdeckt man das Coselpalais mit dem Pulverturm.

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In den folgenden Jahren bis heute enstanden zahlreiche Gebäude, größtenteils nach historischen Vorbilden rund um den Platz. Die beiden Hotels "Hilton Dresden" und "Steigenberger de Saxe", sowie mehr als ein dutzend Gaststätten und und Geschäfte ziehen jedes Jahr Touristen aus nah und fern an. Vor dem Steigenberger "Hotel de Saxe" steht ein Denkmal, welches an König Friedrich August II. erinnert.

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Vor dem Johanneum steht der Friedensbrunnen (auch Türkenbrunnen), der an die Teilnahme des Kurfürsten Johann Georgs III. an der siegreichen Schlacht am Kahlenberg erinnert. Das Johanneum selbst beherbergt das Dresdner Verkehrmuseum, heir entdeckt man Interessantes zur Geschichte der Luftfahrt, sowie zum Straßen- und Schienenverkehr. Regelmäßig gibt es auch Sonderausstellungen.

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Durch zahlreiche Gassen kommt man unter anderem zur Brühlschen Terrasse, am Fürstenzug vorbei auf den Schloßplatz, in Richtung Albertinum oder auch zum Altmarkt.