Berlin. Angesichts des erneuten GDL-Streiks empfiehlt die DB, nach Möglichkeit Reisen vorzuziehen. Hierfür hat die DB wieder ein umfangreiches Kulanzpaket geschnürt.

Berlin. Angesichts des erneuten GDL-Streiks empfiehlt die DB, nach Möglichkeit Reisen vorzuziehen. Hierfür hat die DB wieder ein umfangreiches Kulanzpaket geschnürt. Alle bereits gebuchten Fahrkarten des Fernverkehrs für Strecken, die vom 2. bis einschließlich 7. September vom GDL-Streik betroffen sind, behalten ihre Gültigkeit. Sie können – bereits seit gestern – bis einschließlich 17. September flexibel genutzt werden. Damit hat die DB den Zeitraum für flexibles Reisen auf insgesamt 19 Tage ausgedehnt. Schon in den bisherigen GDL-Streiks haben viele Reisende von der flexiblen Nutzung der Fahrkarten Gebrauch gemacht und ihre Reisen umgeplant. Bei Sparpreisen und Super Sparpreisen ist die Zugbindung aufgehoben. Für die Weiterfahrt können auch andere Züge genutzt werden, dies gilt auch für Züge des Nahverkehrs (RE, RB, IRE und S-Bahn). Zudem gelten erneut umfangreiche Kulanzmaßnahmen, Fahrkarten können alternativ kostenfrei erstattet werden.

Deutsche Bahn: Reisen nach Möglichkeit vorziehen  Foto: MeiDresden.de/Mike SchillerDeutsche Bahn: Reisen nach Möglichkeit vorziehen Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller


Für wen ein Umplanen nicht möglich ist, sollte auf jeden Fall einen Sitzplatz reservieren. Die Fahrradmitnahme ist in den verkehrenden Fernverkehrszügen nur möglich, wenn dort bereits ein Stellplatz reserviert ist. Als Service für jene Fernverkehrsreisende mit gebuchtem Stellplatz, deren Zug streikbedingt ausfällt, bietet die DB wieder einen kostenlosen Fahrradversand per DB Gepäckservice.

EC im HBF Dresden  Foto: © MeiDresden.de/Mike SchillerEC im HBF Dresden Foto: © MeiDresden.de/Mike Schiller

Auch im dritten GDL-Streik wird die Deutsche Bahn ab dem 2. September ein verlässliches Mobilitätsangebot sicherstellen. Im Fernverkehr wird wieder rund ein Viertel des normalen Fahrplans gefahren. Im Regional- und S-Bahnverkehr peilt die DB wie in den letzten beiden Streikwellen etwa 40 Prozent des Zugverkehrs an. Die Anzahl der angebotenen Züge wird jedoch je nach Region stark schwanken. Welche Züge verkehren, ist bereits in der Fahrplanauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator einsehbar. Infos dazu bietet auch die kostenlose Streikhotline unter 08000 99 66 33, die bereits seit gestern Abend zu erreichen ist. Rund 10.000 Anrufe sind seit Freischaltung der Hotline eingegangen.

Weitere Informationen dazu unter www.bahn.de/sonderkulanz

 

Quelle: Deutsche Bahn