Am Mittwoch wurde an der Pieschner Allee eine auf Tunnelbohrmaschine für die neue Fernwärmehauptleitung angeliefert und in das Bauwerk abgelassen.

Am Mittwoch wurde an der Pieschner Allee eine auf Tunnelbohrmaschine für die neue Fernwärmehauptleitung angeliefert. Im Sommer 2017 hat die DREWAG mit dem umfangreichen und ambitionierten Projekt, dem Fernwärmeausbau im Dresdener Nordwesten begonnen. 4.500 Wohnung sollen künftig in Pieschen und der Leipziger Vorstadt mit Fernwärme beheizt werden. Gut für unsere Stadt – gut für unser Klima.

 Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung   (Foto: MeiDresden.de)Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung (Foto: MeiDresden.de)

Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung   (Foto: MeiDresden.de)Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung (Foto: MeiDresden.de)

Bei der Errichtung des Fernwärmedükers unter der Elbe ist der nächste Meilenstein erreicht. Nachdem in den vergangenen Monaten die Schachtbauwerke
für den Tunnel gebaut wurden, beginnt in Kürze die Böhrung des Tunnels. Dazu wurde jetzt die Tunnelbohrmaschine angeliefert und in das Schachtbauwerk auf dem Volksfestgelände eingehoben. Da dort die Bohrung beginnt, wird das Bauwerk auch Startbauwerk genannt. Nach weiteren vorbereitenden Arbeiten geht es am 20.07.2020 mil der eigentlichen Tunnelbohrung los.

Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung   (Foto: MeiDresden.de)Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung (Foto: MeiDresden.de)

Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung   (Foto: MeiDresden.de)Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung (Foto: MeiDresden.de)

Die Bohrmaschine bohrt dabei einen kreisrunden Tunnel mit einem Außendurchmesser von 3,2 Meter ins Erdreich. Mit zunehmendem Bohrlortschritt werden dann jeweils vier Meter lange Stahlbetonröhren eingepresst. Der Tunnel wlrd einen lnnendurchmesser von 2,6 Meter haben. Die tägliche Bohrleistung beträgt circa zehn Meter. Für die gesamte Tunnellänge von 240 Meler werden etwas mehr als vier Wochen benötigt, um das Zielbauwerk auf der anderen Elbseite in Verlängerung der Uferstraße zu erreichen. An dieser Stelle wird nach Abschluss der Arbeiten die Tunnelbohrmaschine aus dem Bauwerk geborgen.

Nachdem der Tunnel fertig ist, er{olgt voraussichtlich ab Anfang September der Einbau der Technik. Dazu werden zwei Fernwärmerohre mit einem Durchmesser von jeweils 500 Millimeter im Tunnel installiert. Gleichzeitig werden Lüftungsanlagen, Elektroinstallationen und Sicherheitstechnik eingebaut. Für lnspektionen und Wartunglarbeiten ist der Tunnel durch Betreiberpersonal der DREWAG begehbar. Der Abschlusi der Bauarbeiten wird Anfang 2021 sein.

Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung   (Foto: MeiDresden.de)Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung (Foto: MeiDresden.de)

Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung   (Foto: MeiDresden.de)Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung (Foto: MeiDresden.de)

Die aktuell noch sichtbaren Wände auf beiden Elbseiten dienen dem Hochwasserschutz während der Bohrung bzw. den Ausrüstungsarbeiten. Sie werden nach dem Ende der Arbeiten abgebrochen und durch eine unterirdische Stahlbetondecke ersetzt. übrig bleiben nur kleine Einstiegsdeckel und die Öffnungen für die Belüftung des Tunnels. Der Bau des Elbdükers bildet die Grundlage für die weitere Fernwärmeerschließung im Nordwesten der Landeshauptstadt Dresden. Das Projekt leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Versorgungssicherheit nördrich der Elbe.

Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung   (Foto: MeiDresden.de)Anlieferung der Tunnelbohrmaschine für neue Fernwärmehauptleitung (Foto: MeiDresden.de)

Mit dem Fernwärmeausbau in der Leipziger Vorstadt und Pieschen werden die COz- Emissionen jährlich um mehr als 3.200 Tonnen reduziert. Für die Errichtung des Elbdükers gibt die DREWAG etwa zehn Millionen Euro aus. Das Gesamtprojekt Dresden-Nordwest umfasst einen Leistungsumfang von circa 41 Millionen Euro und wird durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und die Landeshauptstadt Dresden zur Reduzierung der COr-Emission mit rund 8,Ö
Millionen Euro gefördert. Davon stellen die EU 80 Prozent und die Landeshauptstadt Dresden 20 Prozent zur Verfügung.

Quelle: DREWAG