Zuchterfolg bei den Rothschildgiraffen in der Kiwara-Savanne (Giraffa camelopardalis rothschildi): Giraffenkuh Sipiwe (8) sorgte Dienstagnacht für ein männliches Kalb. Die Pflegerinnen und Pfleger entdeckten zu Dienstbeginn in dem eigens für die Geburt vorbereiteten Stall ein bereits trocken gelecktes Jungtier neben Sipiwe. „Besser kann es nicht laufen, wenn der Nachwuchs ohne Komplikationen zur Welt kommt und uns am Morgen überrascht. Seit Tagen haben wir mit der Geburt gerechnet und Sipiwe bereits von der Herde abgetrennt, um ihr Raum und Ruhe zu geben. Das Jungtier macht nach Aussage des Zootierarztes, der heute Morgen die Jungtierprophylaxe durchgeführt hat, einen gesunden und kräftigen Eindruck, es trinkt regelmäßig und wird von Sipiwe vorbildlich umsorgt“, freut sich Kurator Ruben Holland über den Zuwachs. Für Sipiwe ist es das zweite Jungtier, seitdem sie im Jahr 2022 aus dem Zoo Aalborg nach Leipzig kam. Vater des Herdenzuwachses ist der sieben Jahre alte Bulle Matyas.

Giraffenjungtier von Sipiwe liegend im Stall © Zoo LeipzigGiraffenjungtier von Sipiwe liegend im Stall © Zoo Leipzig

Zusammen mit ihrem Sprössling wird Sipiwe in den nächsten Tagen separat gehalten,wenn auch mit Sichtkontakt zur Herde, damit sich die Mutter-Jungtier-Bindung
ausprägen und festigen kann, bevor sie schrittweise wieder mit der Herde vergesellschaftet wird. Für die Zoogäste sind sowohl Mutter und Jungtier als auch die
Herde im Giraffenstall zu sehen.

Weibliches Südpudujungtier im rückwärtigem Stall © Zoo LeipzigWeibliches Südpudujungtier im rückwärtigem Stall © Zoo Leipzig

Erstmals Nachwuchs bei den Südpudus (Puda puda) in Südamerika:
Intensiv hat dasTierpflegerteam darauf hingearbeitet, und die Freude über den Nachwuchs von Südpudu-Weibchen Mette (3) und Zuchtmann Benjamin (3) ist entsprechend groß. Am 11. Juni brachte Mette ein weibliches Jungtier zur Welt, das inzwischen 1,13 Kilogramm auf die Waage bringt und ebenfalls einen stabilen Eindruck macht. Das Südpudu-Paar kam im Jahr 2024 nach Leipzig und bewohnt zusammen mit den Capabaras und Großen Maras die Pantanalanlage in Südamerika. Perspektivisch werden sie eine Anlage in Feuerland beziehen. Für die Zoogäste sind Mette und ihre Tochter gegenwärtig nicht zu sehen. Währenddessen wartet auf die Besucherinnen und Besucher aber bereits ein anderes tierisches Familienglück: Darwinnandu-Hahn Hannibal (8) erkundet seit kurzem zeitweise mit seinen beiden im April geschlüpften Küken die Freianlage. Flink folgen die beiden Küken ihrem Vater auf Schritt und Tritt. Wie bei Darwinnandus (Rhea pennata) typisch, brütet der Hahn die Eier aus und
kümmert sich allein um die Aufzucht.

Darwinnanduküken auf der Patagonienanlage von Südamerika © Zoo LeipzigDarwinnanduküken auf der Patagonienanlage von Südamerika © Zoo Leipzig

Auch bei den Publikumslieblingen der Himalaya-Hochgebirgslandschaft gibt es erfreuliche Nachrichten: Das Nepalesische Rote-Panda-Weibchen Kamala (2) hat am 3.
Juni Junge zur Welt gebracht. Verraten hat sich der Nachwuchs zunächst nur durch zarte Fieplaute aus einer gut geschützten Felsenspalte, die sich die junge Mutter als
Kinderstube ausgesucht hat. Inzwischen konnten die Pfleger einen ersten kurzen Blick auf die vermutlich zwei Jungtiere werfen. Kamala meistert ihre erste Aufzucht bislang vorbildlich. Vater ist der zwei Jahre alte Asa. Bis sich die Neuankömmlinge auf der Außenanlage zeigen, werden noch einige Woche jedoch vergehen. Bis sich allerdings die Neuankömmlinge auf der Außenanlage zeigen wird es noch etwas dauern.

Quelle: Zoo Leipzig